GISTIn der Behandlung fortgeschrittener gastrointestinaler Stromatumoren (GIST) tut sich derzeit viel. Neue Medikamente und innovative Therapiekombinationen könnten die bisherigen Behandlungsmöglichkeiten in der Erst- und Zweitlinie verändern. Doch kennen GIST-Patient wirklich alle ihre Behandlungsoptionen?

Gerade jetzt ist es wichtig, sich über neue Entwicklungen und klinische Studien zu informieren. Denn klinische Studien sind nicht nur Forschung für zukünftige Patientengenerationen – sie sind schon heute ein wichtiger Teil des Behandlungsangebots und können den Zugang zu innovativen Therapien ermöglichen. Dabei ist der richtige Zeitpunkt entscheidend: Wer bereits mit einer neuen Therapielinie begonnen hat, kann möglicherweise nicht mehr an einer passenden Studie teilnehmen.

Deshalb unsere zentrale Botschaft:

Nicht erst nach neuen Behandlungsmöglichkeiten fragen, wenn die nächste Therapie schon begonnen wurde – sondern rechtzeitig davor. Sich frühzeitig mit klinischen Studien zu beschäftigen und gemeinsam mit einem spezialisierten Sarkom-/GIST-Zentrum mögliche Studienoptionen zu prüfen, kann helfen, keine wichtigen Behandlungsmöglichkeiten zu verpassen.

Was bietet unser neues Studien-Update?

Der patientenverständliche Artikel informiert über aktuelle Entwicklungen mit Velzatinib, Bezuclastinib plus Sunitinib und Ripretinib. Er zeigt, welche Studien in der Erst- und Zweitlinie laufen, welche Möglichkeiten es für Betroffene in Deutschland gibt und welche Rolle dabei die genetischen Veränderungen des Tumors spielen. Erfreulich für GIST-Patient:innen: Auch weltweit wird derzeit intensiv an neuen Medikamenten, innovativen Kombinationen und weiteren Therapieansätzen geforscht – unser Artikel gibt deshalb auch einen kurzen Einblick in diese internationale Forschungslandschaft.

Die Autoren vereinen medizinisch-wissenschaftliche Expertise und langjährige Patienten-vertretung: Prof. Dr. Peter Reichardt, international anerkannter Sarkom-/GIST-Experte und klinischer Forscher, sowie Markus Wartenberg, langjähriger GIST-Patientenvertreter. Beide haben die Entwicklung der GIST-Forschung, Behandlung und Patientenbeteiligung seit ihren Anfängen vor rund 25 Jahren aktiv begleitet und mitgestaltet.

Unser Appell: Informieren Sie sich frühzeitig und sprechen Sie
mit Ihrem Behandlungsteam über klinische Studien!

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