ASCO2026.pngDie Jahrestagung der American Society of Oncology (ASCO) bringt jedes Jahr weltweit über 40.000 Fachleute zusammen, um die neuesten Entwicklungen und in der Krebsforschung und -behandlung zu diskutieren. Sie fand auch in diesem Jahr vom 29. Mai bis zum 02. Juni in Chicago statt. 

Bemerkenswert war in diesem Jahr die außergewöhnlich hohe Sichtbarkeit von Sarkomen und GIST auf der medizinisch-wissenschaftlichen Fachtagung. Zu einigen Sarkom-Subtypen wurden in verschiedenen Sessione Studiendaten und vielversprechende Entwicklungen präsentiert. 

Wie Expertinnen und Experten der Sarkom-Community betonten, verdeutlicht dies den steigenden weltweiten Stellenwert der Sarkom-Forschung und hebt die Erkenntnis hervor, dass Sarkome keine homogene Gruppe sind, sondern jeder Subtyp biologisch einzigartig ist und damit einer individuellen Behandlung bedarf. 

Für Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte steht hier ein Kongressbericht in patientenverständlicher Sprache zum Herunterladen bereit, der speziell auf die sarkomspezifischen Themen des diesjährigen ASCO eingeht. Selbstverständlich können auch Fachkreise diesen Artikel zur Information nutzen. 

ASCO-Bericht 2026 in patientenverständlicher Sprache (pdf) 

 

Themen-Übersicht:

1) Abemaciclib bei dedifferenzierten Liposarkomen (DDLPS)

2) GIST rücken wieder in den Mittelpunkt (Bezuclastinib + Sunitinib / Velzatinib)

3) Gamma-Sekretase-Inhibitoren: Weitere Fortschritte bei Desmoid-Tumoren

4) Mehr Aufmerksamkeit für seltene Sarkom-Subtypen > Alveoläres Weichteilsarkom / Klarzellsarkom / Chondrosarkom

5) Zelltherapie zeigt langfristiges Potenzial (Afami-cel)

6) Multimodale Therapie bleibt ein wichtiger Bestandteil der Sarkom-Behandlung

7) Trabectedin und Strahlentherapie vor einer Operation

8) Welche Zweitlinientherapie ist die beste?

9) Die Biologie der Sarkome besser verstehen (SFT, Bluttests - ctDNA)) 10) Was bedeuten die ASCO-2026-Ergebnisse insgesamt für Patienten

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In englischer Sprache ist ein sarkomspezifischer ASCO-Bericht hier zu finden auf der Webseite von SPAGN (Sarcoma Patient Advocacy Global Network).  

 

Quelle: SPAGN ASCO-Bericht 2026 (www.sarcoma-patients.org) Übersetzt und angepasst für Sarkom-/GIST-Patient:innen (Bearbeitet unter Nutzung von KI) • Bernd Kasper – DSS Stiftungsrat, Board Member SPAGN, Sarkom-Zentrum Mannheim • Kathrin Schuster – Executive Director SPAGN • Markus Wartenberg – Stellv Vorsitzender DSS und SPAGN Co-Chair of the Board

 

 

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Die Deutsche Sarkom-Stiftung führt die Reihe der regionalen Informationstage für GIST- und Sarkom-Patient:innen weiter:

Am 05./06. November 2026 sind wir in Jena.

Die Patient:innentage finden in Zusammenarbeit mit den Unikliniken Dresden, Halle, Leipzig statt.

  • Erleben Sie medizinische Vorträge erfahrener Ärzte und Experten: Aktuell, kompetent und verständlich
  • Fragen Sie Experten zu unterschiedlichen Themen und individuellen Aspekten Ihrer Erkrankung
  • Kommen Sie in Kontakt mit anderen Patient:innen und nutzen Sie die Chance zum Erfahrungsaustausch. Auch die Sarkom-Selbsthilfegruppe Erlangen wird sich vorstellen!
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GIST chDie GIST-Gruppe Schweiz ist ein Verein zur Unterstützung von Betroffenen mit Gastrointestalem Stromatumor (GIST) und fördert alle Bemühungen, die zu einer optimalen Therapie von Gastrointestinalen-Stromatumoren führen. Zur Erreichung dieses Ziels setzt die GIST-Gruppe Schweiz einen jährlichen Preis für besondere Verdienste aus. Das Preisgeld beträgt CHF 10'000.--

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RIS_Check.pngIm Rahmen des Projektes "TTRIS-CSI: Molecular and Treatment-Related Causes of Radiation-Induced Sarcomas (RIS) as Late Effects in Cancer Survivors" läuft derzeit die Umfrage "RIS-Check". Diese richtet sich an Fachkreise und soll Aufschluss über den aktuellen Wissensstand zu strahlenassoziierten Sarkomen bei Ärztinnen und Ärzten geben.

Strahleninduzierte Sarkome sind selten, aggressiv und bislang unzureichend verstanden. Das bundesweite Forschungsprojekt TTRIS-CSI, welches vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert wird, untersucht erstmals systematisch die folgenden Fragen zu diesem Krankheitsbild, das nur rund 1 von 1.000 bestrahlten Patienten betrifft:

Welche genetischen Faktoren erhöhen das Risiko?
Welche Rolle spielt die Strahlendosis und -technik?
Wie können wir RIS früher erkennen und besser behandeln?

Die Umfrage ist anonym. Die Teilnahme dauert lediglich etwa 2-3 Minuten.

Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen können über folgenden Link an der Umfrage teilnehmen: 

https://ttris-csi.limesurvey.net/TTRIS-CSI?lang=de&newtest=Y

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Weitere Informationen zur Studie TTRIS-CSI finden Sie hier: TTRIS-CSI: Uniklinik Mannheim

Kontakt-Email: 

Der Krebsinformationsdienst bietet einen Überblick zum Krankheitsbild: Strahleninduzierte Sarkome 

Angebot eines Online-Austausch für Patientinnen und Patienten mit strahleninduzierten Sarkomen (RIS) sowie deren Angehörige:

Die Deutsche Sarkom-Stiftung plant die Einrichtung einer Online-Patientengruppe (Zoom-Café). Bei Interesse registrieren Sie sich bitte hier https://www.sarkome.de/kontakt. Im Nachrichtenfeld bitte eintragen: Interesse an Patientengruppe RIS.

Email:  Telefon: 0700-4884 0700* - Patient:innentelefon

*max. 14 Cent/Min Festnetzpreis, ggfls. abweichende Mobilfunktarife

 

DECIPHER M logoIhre Meinung als Patient:in zählt!

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Krebs- und Sarkom-Versorgung.
Aber was denken Patient:innen und Angehörige darüber?

  • Wird KI bei Diagnosen helfen?
  • Kann sie Therapieentscheidungen unterstützen?
  • Wo liegen Chancen – und wo Sorgen oder Risiken?

Damit zukünftige Informationen, Schulungen und Angebote wirklich an den Bedürfnissen von Patient ausgerichtet werden, braucht es Ihre Erfahrungen und Ihre Meinung.

Nehmen Sie jetzt an der anonymen Umfrage teil:

https://de.surveymonkey.com/r/LSRS2T5

Dauer: Nur wenige Minuten

Anonym: Ihre Antworten werden vertraulich und anonym ausgewertet.

Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie z.B. dabei

  • den Informationsbedarf von Patient:innen besser zu verstehen,
  • zukünftige Schulungs- und Informationsangebote patientengerecht zu gestalten,
  • die Perspektive von Menschen mit Sarkomen/GIST und anderen seltenen Krebserkrankungen sichtbar zu machen

Die Umfrage ist Teil des Forschungsprojekts DECIPHER-M, an welchem Patienten-Vertretende der Deutschen Sarkom-Stiftung mitarbeiten. 

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier (in englischer Sprache): DECIPHER-M - Else Kröner Fresenius Center for Digital Health

Bitte machen Sie mit – und teilen Sie die Umfrage auch gerne
mit anderen Betroffenen und Angehörigen.

Jede Stimme zählt – Ihre Stimme zählt!

Gefördert durch: 

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