Im Rahmen des Projektes "TTRIS-CSI: Molecular and Treatment-Related Causes of Radiation-Induced Sarcomas (RIS) as Late Effects in Cancer Survivors" läuft derzeit die Umfrage "RIS-Check". Diese richtet sich an Fachkreise und soll Aufschluss über den aktuellen Wissensstand zu strahlenassoziierten Sarkomen bei Ärztinnen und Ärzten geben.
Strahleninduzierte Sarkome sind selten, aggressiv und bislang unzureichend verstanden. Das bundesweite Forschungsprojekt TTRIS-CSI, welches vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert wird, untersucht erstmals systematisch die folgenden Fragen zu diesem Krankheitsbild, das nur rund 1 von 1.000 bestrahlten Patienten betrifft:
Welche genetischen Faktoren erhöhen das Risiko?
Welche Rolle spielt die Strahlendosis und -technik?
Wie können wir RIS früher erkennen und besser behandeln?
Die Umfrage ist anonym. Die Teilnahme dauert lediglich etwa 2-3 Minuten.
Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen können über folgenden Link an der Umfrage teilnehmen:
https://ttris-csi.limesurvey.net/TTRIS-CSI?lang=de&newtest=Y

Weitere Informationen zur Studie TTRIS-CSI finden Sie hier: TTRIS-CSI: Uniklinik Mannheim
Der Krebsinformationsdienst bietet einen Überblick zum Krankheitsbild: Strahleninduzierte Sarkome
Angebot eines Online-Austausch für Patientinnen und Patienten mit strahleninduzierten Sarkomen (RIS) sowie deren Angehörige:
Die Deutsche Sarkom-Stiftung plant die Einrichtung einer Online-Patientengruppe (Zoom-Café). Bei Interesse registrieren Sie sich bitte hier https://www.sarkome.de/kontakt. Im Nachrichtenfeld bitte eintragen: Interesse an Patientengruppe RIS.
Email: Telefon: 0700-4884 0700* - Patient:innentelefon
*max. 14 Cent/Min Festnetzpreis, ggfls. abweichende Mobilfunktarife

Nach vier intensiven Tagen ist der diesjährige CTOS-Jahreskongress 2025 in Boca Raton, Florida, USA, zu Ende gegangen. Erneut hat er sich als zentraler Treffpunkt für die internationale Sarkom-Community erwiesen – und brachte über 1200 Ärzt:innen, medizinisches Fachpersonal, Forschende, Industriepartner und Patientenvertreter:innen zusammen, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse, vielversprechende Ergebnisse klinischer Studien und aufkommende Forschungsideen zu diskutieren. Auch die deutsche Beteiligung wächst - in diesem Jahr waren 12 deutsche Sarkom-Expert:innen vor Ort.